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Kategorie: Gesellschaft

All­ge­mei­ne gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen, Poli­tik, Mensch­heit, Zukunft ...

Auf Wiedersehen, Twitter.

Auf Wiedersehen, Twitter.

Die­ser Blog­post rich­tet sich vor allem an mei­ne Fol­lower auf Twit­ter. Ich wer­de mich in Kür­ze als rea­le Per­son aus die­sem sozia­len Netz­werk ver­ab­schie­den und möch­te das nicht sang- und klang­los tun, son­dern die Grün­de dafür dar­le­gen. Im Mai 2011 habe ich mich im Zuge mei­ner dama­li­gen poli­ti­schen Akti­vi­tä­ten inner­halb der Pira­ten­par­tei auf Twit­ter ange­mel­det. Ging es am Anfang nur um die Ver­net­zung mit poli­ti­schen Mit­strei­tern und Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren, sam­mel­te sich im Lau­fe der Jah­re um mei­ne Twit­ter­ak­ti­vi­tä­ten eine wil­de Mischung...

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Sagen was ist

Sagen was ist

... oder was eine Twit­ter-Sper­rung bedeu­tet Am Frei­tag, den 6. Novem­ber 2020 gegen 19 Uhr erhielt ich von Twit­ter die Benach­rich­tung, dass mein Twi­t­­ter-Account gesperrt wur­de. Grund für die Sper­rung war ein Tweet, den ich bereits am 6. Okto­ber gepos­tet hat­te. Offen­bar gab es eine gan­ze Rei­he von Mel­de­mu­schis, die sich an die­sem Tweet abge­ar­bei­tet haben, denn bereits am 14. Okto­ber und am 16. Okto­ber infor­mier­te mich Twit­ter dar­über, dass "Beschwer­den" dazu ein­ge­gan­gen sind. Inter­es­san­ter­wei­se war das Zen­s­ur­team von Twitter...

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Ihr geht mir auf den Sack

Ihr geht mir auf den Sack

Abge­sang auf die Jugend in Form eines Rant *  *  * Ich ertap­pe mich neu­er­dings immer öfter dabei, dass ich mich über "die Jugend" auf­re­ge. Die­se Pau­scha­li­sie­rung ist natür­lich falsch und gefähr­lich (ver­spricht aber eini­gen Spaß). So ähn­lich haben sich mei­ne Eltern schon geäu­ßert und die Eltern mei­ner Eltern. Aber heut­zu­ta­ge scheint doch vie­les anders. Es geht, bes­ser gesagt, eigent­lich um eine bestimm­te Unter­grup­pe der Jugend. Ich weiß nicht mal, ob die­se Unter­grup­pe die Mehr­heit stellt oder nur beson­ders oft...

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Ein Stadtrat rettet die Welt

Ein Stadtrat rettet die Welt

Jena ruft den Kli­ma­not­stand aus Am spä­ten Abend des 4. Sep­tem­bers geschah es. Ein Beben erschüt­ter­te den Pla­ne­ten und die Mensch­heit wur­de aus ihrem lethar­gi­schen Schlaf geris­sen. Was war gesche­hen? In einem klei­nen deut­schen Bun­des­land gelang es 25 Hel­den im Kom­mu­nal­par­la­ment einer Pro­vinz­stadt, die bevor­ste­hen­de Apo­ka­lyp­se abzu­wen­den. Genau­er gesagt, die Kli­ma­apo­ka­lyp­se. Sie rie­fen — gegen den Wider­stand von 15 unver­bes­ser­li­chen Kli­ma­na­zis — den Not­stand aus.

Gut und Böse, das alltägliche Leben und der ganze Rest

Gut und Böse, das alltägliche Leben und der ganze Rest

Jor­dan B. Peter­sons Buch "12 Rules for Life" — eine Rezen­si­on Wenn­gleich für mich noch rela­tiv unbe­kannt, so ist doch Jor­dan B. Peter­son für eine for­mi­da­ble Men­ge an Leu­ten bereits ein Star — die Zugriffs­zah­len auf sei­ne You­tu­be-Vide­os bele­gen das. Daher haben ver­mut­lich vie­le auf die deut­sche Aus­ga­be sei­nes Best­sel­lers "12 Rules for Life" gewar­tet. Der Gold­mann Ver­lag hat die Chan­ce auf klin­geln­de Kas­sen genutzt[1], die Lizenz erwor­ben und die deut­sche Ver­öf­fent­li­chung — ver­lags­tech­nisch gese­hen — spek­ta­ku­lär ver­siebt. Obwohl ich...

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Vielfalt und Unteilbarkeit

Vielfalt und Unteilbarkeit

"Wenn es mir ein­fie­le, mich für einen mild­tä­ti­gen Hei­li­gen zu erklä­ren und gleich­zei­tig mei­nem Nach­bar mit einer Axt den Schä­del ein­zu­schla­gen, dann wür­de ich kor­rek­ter­wei­se in die Irren­an­stalt oder auf den elek­tri­schen Stuhl kom­men. Aber genau­so ist der Wider­spruch im Men­schen zwi­schen sei­nen idea­len »Wer­ten« auf der einen und sei­nem rea­len Ver­hal­ten auf der ande­ren Sei­te beschaf­fen." (Wil­helm Reich "Mas­sen­psy­cho­lo­gie des Faschis­mus")   * * * Jedes Jahr am 3. Okto­ber wird die eige­ne Wahr­neh­mung fast auto­ma­tisch auf das Thema...

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Reisebeobachtungen aus der Provinz

Reisebeobachtungen aus der Provinz

Zwei Wochen Ost­see­ur­laub und sechs Tage Elbe­r­ad­weg von der deutsch-tsche­chi­­schen Gren­ze bis Des­sau bie­ten eine Men­ge Gele­gen­hei­ten zu beob­ach­ten und sich sei­ne eige­nen Gedan­ken zu machen. Beson­ders das Rad­wan­dern ist eine ganz eige­ne Form des Rei­sens. Man durch­quert Orte, in die man mit dem Auto nie fah­ren wür­de. Man kommt sehr dicht mit Lebens­wirk­lich­kei­ten in Berüh­rung, von deren Exis­tenz man zwar irgend­wie weiß, die man aber sonst haut­nah nie er-fah­­ren kann. Die ver­schie­de­nen Wahr­neh­mungs­schnip­sel bil­den nicht not­wen­di­ger­wei­se einen grö­ße­ren Zusammenhang....

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Der verwaltete Eros (Teil 2)

Der verwaltete Eros (Teil 2)

Vor nicht all­zu lan­ger Zeit habe ich einem Blog­post ein Zitat von Hakim Bey vor­an­ge­stellt: "Wir haben kei­ne Begier­den. Wir sind die Opfer von Miß­brauch." Der Text beschäf­tigt sich mit den media­len Aus­wüch­sen von Heu­che­lei und Dop­pel­mo­ral im Bereich der Sexua­li­tät. Es ist genau die­se unsäg­li­che Dop­pel­mo­ral, die sich durch alle der­zei­ti­gen Dis­kus­sio­nen über angeb­li­chen oder tat­säch­li­chen Sexis­mus zieht. Schrä­ge bun­te Mäd­chen, augen­schein­lich ohne jeg­li­che Lebens­er­fah­rung queer­fe­mi­nis­tisch daher­theo­re­ti­sie­rend, glau­ben Män­ner für alles und jedes ver­ant­wort­lich machen zu kön­nen — alte...

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Der verwaltete Eros (Teil 1)

Der verwaltete Eros (Teil 1)

"Ero­tik ist Über­win­dung von Hin­der­nis­sen. Das ver­lo­ckends­te und popu­lärs­te Hin­der­nis ist die Moral." (Karl Kraus) Wie wahr­schein­lich bei vie­len ande­ren auch, war mein ers­tes Mal wenig berau­schend. Ich kom­me nicht umhin, ein wenig aus dem Näh­käst­chen zu plau­dern, um mich dem Kern mei­nes The­mas anzu­nä­hern. Man möge es mir ver­zei­hen. Es war Sil­ves­ter 1982 und ein klei­ner Kreis jun­ger Leu­te fei­er­te in einem Gar­ten­haus in der Nähe eines klei­nen thü­rin­gi­schen Wald­or­tes. Es war kalt und es lag viel Schnee. Die...

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Gesellschaft am Rande des Abgrunds

Gesellschaft am Rande des Abgrunds

Vor nicht all­zu lan­ger Zeit pro­bier­te ich als Rad­fah­rer auf dem Heim­weg eine neue Rou­te aus. Der angeb­li­che Rad­weg, den ich benutz­te, ende­te im Nir­gend­wo und ich muss­te auf eine schma­le Wohn­ge­biets­stra­ße ein­schwen­ken. Lei­der war nicht zu erken­nen, dass ich nun ent­ge­gen einer Ein­bahn­stra­ße fuhr, aber die har­te Rea­li­tät belehr­te mich sofort eines Bes­se­ren. Ein PKW, der mir ent­ge­gen­kam, blo­ckier­te die enge Stra­ße und ich muss­te anhal­ten. Der Fah­rer öff­ne­te sein Fens­ter und ging mich sofort rüde an. 50 m...

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