Franks SchreibBlog
Politik • Persönliches • Piraten • Photos

Wir können zehn Prozent und mehr!

7 simple Punkte für eine erfolgreiche Piratenpartei in der Bundestagswahl

Pkt. Eins

Es ist irrelevant, ob wir selbst Wert auf innerparteiliche Hierarchien legen oder nicht, die (mediale) Öffentlichkeit tut es für uns. Und wenn wir unsere Bundesvorstände noch so gern als Arbeitstiere und Sachverwalter sehen wollen, sie werden immer unsere Aushängeschilder und Identifikationsmarken sein, an denen wir gemessen werden. Niemand kann sich mit einem Parteiprogramm emotional identifizieren, mit Menschen dagegen schon. Daher müssen wir zwangsläufig und umgehend alle Personaldebatten, Streitigkeiten und Querelen im Bundesvorstand und in anderen wichtigen Gremien der Partei beenden. (mehr …)

Ohne Bürger wird das nichts …

Meine kleine Wahlnachlese

Kap. 1 Das Märchen

Es war einmal eine große Unzufriedenheit im Land. Die Menschen wandten sich von der etablierten Politik ab, fanden die Parteien verlogen und ihre Vertreter machtgierig, eigennützig und bürgerfern. Da tauchte eines Tages am Horizont eine Fregatte mit schwarzer Flagge auf und hoffnungsvoll schauten die Bürger zu, wie das Schiff anlegte und eine Meute frecher junger Piraten von Bord sprang und den Mächtigen eine Heidenangst einjagte. Den Bürgern gefiel das, was sie sahen. Denn die lustigen Piraten schienen wie die Nachbarn von nebenan zu sein, aber hatten noch Ideale und zeigten, dass es sich lohnte aufzubegehren und zu kämpfen. Die Leute fanden die Piraten ehrlich und authentisch und sie hatten auf einmal das Gefühl, dass es wieder Hoffnung gab im Land. Deswegen gaben sie ihnen ihre Stimme. (mehr …)

Das Sandkastenspiel

Der Zeitpunkt hätte günstiger nicht sein können. Am Samstag des Bochumer Parteitags der Piraten, nach Stunden eines nur mühseligen Vorankommens in der Tagesordnung, sprang gegen 17 Uhr plötzlich Bernd Schlömer, seines Zeichens Bundesvorsitzender, auf die Bühne. Er überraschte nicht nur die leicht irritierte Veranstaltungsleitung, sondern überrumpelte auch die genervte und etwas ermüdete Mitgliederversammlung mit einem Anliegen, das so gar nicht an diese Stelle des Programmparteitags passen wollte.  (mehr …)

Die Diskriminierer

Plädoyer für eine nicht bereinigte Gesellschaft

Sie sind wenige. Sie sind laut. Sie sind aggressiv. Sie geben sich alternativ und behaupten, die Freiheit zu verteidigen. Oft tun sie dies sogar. Ihre Masche ist immer dieselbe. In einer großen schweigenden und nichtstuenden Masse versuchen sie sich als Meinungsführer zu etablieren und dieser Masse ihre eigene Meinung als „Wahrheit“ und „Konsens“ zu verkaufen. Aufgrund ihres öffentlichkeitswirksamen Auftretens scharen sie Bewunderer um sich, die als Beißhunde fungieren. Jeder, der anderer Meinung ist als sie, wird an den Pranger gestellt, rhetorisch angegriffen und mit bestimmten Etiketten gebrandmarkt.  (mehr …)

Fazit: Katastrophal!

Die Beschneidung von Jungen – eine desaströse Bilanz in 13 Punkten

„Beim vorliegenden Gesetzentwurf werden Grundrechte von Kindern missachtet, das ist katastrophal.“ 
Wolfram Hartmann
Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte

Das Urteil der 1. Strafkammer des Kölner Landgerichts zur Einstufung der Beschneidung eines Jungen als rechtswidrige Körperverletzung hat in den letzten Monaten eine umfangreiche und kontrovers geführte Debatte zur Genitalverstümmelung im Allgemeinen und zur weit verbreiteten religiösen Praxis der Beschneidung von Jungen im Besonderen hervorgerufen. Aufgrund des lautstarken Protestes von Funktionären und Klerikern verschiedener Religionsgemeinschaften, Kirchen und religiöser Verbände setzte die Bundesregierung im Eiltempo ein Gesetzesverfahren in Gang, das die bei fehlender medizinischer Indikation bestehende Strafbarkeit der Beschneidung in Frage stellen und letztendlich abschaffen soll. (mehr …)