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Schlagwort: Gewalt

Vielfalt und Unteilbarkeit

Vielfalt und Unteilbarkeit

Tweet "Wenn es mir ein­fie­le, mich für einen mild­tä­ti­gen Hei­li­gen zu erklä­ren und gleich­zei­tig mei­nem Nach­bar mit einer Axt den Schä­del ein­zu­schla­gen, dann wür­de ich kor­rek­ter­wei­se in die Irren­an­stalt oder auf den elek­tri­schen Stuhl kom­men. Aber genau­so ist der Wider­spruch im Men­schen zwi­schen sei­nen idea­len »Wer­ten« auf der einen und sei­nem rea­len Ver­hal­ten auf der ande­ren Sei­te beschaf­fen." (Wil­helm Reich "Mas­sen­psy­cho­lo­gie des Faschis­mus")   * * * Jedes Jahr am 3. Okto­ber wird die eige­ne Wahr­neh­mung fast auto­ma­tisch auf das...

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Gesellschaft am Rande des Abgrunds

Gesellschaft am Rande des Abgrunds

Tweet Vor nicht all­zu lan­ger Zeit pro­bier­te ich als Rad­fah­rer auf dem Heim­weg eine neue Rou­te aus. Der angeb­li­che Rad­weg, den ich benutz­te, ende­te im Nir­gend­wo und ich muss­te auf eine schma­le Wohn­ge­biets­stra­ße ein­schwen­ken. Lei­der war nicht zu erken­nen, dass ich nun ent­ge­gen einer Ein­bahn­stra­ße fuhr, aber die har­te Rea­li­tät belehr­te mich sofort eines Bes­se­ren. Ein PKW, der mir ent­ge­gen­kam, blo­ckier­te die enge Stra­ße und ich muss­te anhal­ten. Der Fah­rer öff­ne­te sein Fens­ter und ging mich sofort rüde an. 50...

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Der unversehrte Mann

Der unversehrte Mann

Tweet Ein Bei­trag zum Urteil des Köl­ner Land­ge­richts zur Straf­bar­keit von Beschnei­dun­gen nicht ein­wil­li­gungs­fä­hi­ger Jun­gen aus rein reli­giö­sen Gründen Es ver­ur­sacht eini­gen Wir­bel, die­ses Urteil1 — soviel kann man schon­mal sagen. Von den einen als "weg­wei­send" bezeich­net, von den ande­ren als "uner­hört" abge­wie­sen; da haben wir doch wie­der mal eine ech­te Spal­tung in der Gesell­schaft und der Gegen­stand die­ser Spal­tung — wie könn­te es anders sein — ist ein reli­giö­ser. Genau­er gesagt, das welt­weit häu­fig und auch hier­zu­lan­de nicht sel­ten...

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Prima Zeiten für Demagogen

Prima Zeiten für Demagogen

Tweet Die­ser Tage wird viel über die Gewalt­ta­ten und Mor­de der Zwi­ckau­er Neo­­na­zi-Grup­­pe berich­tet und dis­ku­tiert. Dabei han­delt es sich um bruch­stück­haf­te Erkennt­nis­se und Puz­zle­stei­ne, die jetzt mehr oder weni­ger zufäl­lig ans Tages­licht kom­men und für media­le Auf­merk­sam­keit sor­gen. Nach 13 Jah­ren Ver­sa­gen der Sicher­heits­be­hör­den kann man ja lei­der kaum von Ermitt­lungs­er­geb­nis­sen spre­chen, die die­ser Gewalt­in­sze­nie­rung ein Ende gesetzt hät­ten. Viel­mehr ist das Gegen­teil der Fall, da man von 13 Jah­ren finan­zi­el­ler und orga­ni­sa­to­ri­scher Unter­stüt­zung für die rech­te Sze­ne zumin­dest...

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