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Ein Abgesang auf Volker Beck

„Es herrscht eine bemerkenswerte Verleugnungshaltung und Empathieverweigerung gegenüber den kleinen Jungen, denen durch die genitale Beschneidung erhebliches Leid zugefügt wird.“ (Aus einem Offenen Brief an Bundesregierung und Bundestag, unterzeichnet von mehreren Hundert Medizinern und Juristen) 1

„Kulturgeschichtlich unterstellt dieses Ritual Sexualität dem Primat des Patriarchats. Die Drohung heißt im Erleben vieler Jungen: Wenn du nicht tust, was Gott und deinem Vater gefällt, könntest du wieder beschnitten werden.“ (Prof. Dr. Matthias Franz) 2

Wenn man als „menschenrechtspolitischer Sprecher der Grünen“ auftreten und sich äußern darf, so hat man in den Augen einer in dieser Frage doch allzu naiven Öffentlichkeit schon mal einen Vertrauensbonus. Erstens natürlich im Hinblick auf die Grünen selbst, die immer noch als alternative, so ganz „andere“, „linke“, unabhängige, jugendlich-rebellische Partei angesehen werden, genau das aber schon lange nicht mehr sind. Zweitens in der etwas rührseligen Vorstellung, dass ein menschenrechtspolitischer Sprecher dazu da wäre, sich kompromisslos und heldenhaft für die Menschenrechte einzusetzen. Was er offensichtlich nicht tut.

Leider neigt man dazu, das Wörtchen ‚politisch‘ im Kontext zu übersehen. Es geht also nicht um die Menschenrechte oder deren Verteidigung, sondern um Menschenrechtspolitik in einer Partei, die aus reinem Opportunismus mit Menschenrechten nicht viel am Hut hat. Und das in einer Zeit, in der die Bundestagswahl 2013 ihre düsteren Schatten vorauswirft und sich die Grünen in ihrer Folge sogar eine Beteiligung an der Regierung ausrechnen – unabhängig davon, ob sie diese Chance tatsächlich haben oder besser gesagt bekommen.

Volker Beck, der der Held dieses Textes ist, mimt den menschenrechtspolitischen Sprecher der Grünen und hatte in diesen Tagen die tolle Gelegenheit, sich in den Kampf für die Rechte von kleinen Menschen zu stürzen, denen man elementarste Rechte des Grundgesetzes wie körperliche Unversehrtheit einfach entziehen will. Er hätte das um so überzeugender tun können, als die Debatte um die Straffreiheit der genitalen Verstümmelung kleiner Jungen darauf aufmerksam macht, dass Kinder in unserer Gesellschaft oft gar nicht als Menschen mit eigenen Rechten wahrgenommen werden, sondern eher als verfügbare Objekte ohne eigenen Willen, die man bequemerweise als justiziable Anhängsel ihrer Eltern betrachtet.

Volker Beck ist als Held leider ein Versager. Seine Aufgabe ist es, in einer Partei, die sich Chancen auf die Macht ausrechnet, so zu tun als wäre man kompromisslos für Menschenrechte und es sich gleichzeitig nicht mit den mächtigen Lobbygruppen, Geldgebern und medialen Unterstützern zu verderben. Die Grünen haben schon immer bewiesen, dass sie notfalls bereit sind, ihre eigenen Großmütter an den Räuber Hotzenplotz zu verscherbeln, wenn es irgendwie opportun ist und dem Streben nach Macht förderlich. Man mag Jutta Ditfurth in ihrem persönlichen Feldzug gegen ihre eigene ehemalige Partei vielleicht etwas zu polemisch oder zu übertrieben finden, in ihrem jüngsten Buch „Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen“ hat sie diesen eigenartigen grünen Wesenszug so detailreich an Beispielen vorexerziert, dass man schon arg ignorant sein muss, um das vom Tisch zu wischen. Die Illusion einer sozial verantwortlichen, ökologisch denkenden, pazifistisch handelnden grünen Partei hat sich angesichts von Agenda 2010, Hartz IV, Kriegen wie in Jugoslawien, Irak oder Afghanistan und der aktuellen Politik der sogenannten „Energiewende“ ziemlich schmerzhaft in Luft aufgelöst.

Volker Beck ist ein sehr bekannter grüner Spitzenpolitiker und bekennender Befürworter der Beschneidung kleiner Jungen. Anders als seine eher unbekannte Kollegin Katja Dörner, die wahrscheinlich noch auf Linie gebracht werden muss 3, wird er nicht müde, mit Bibelzitaten auf den Lippen für das Recht von religiösen Glaubensgemeinschaften zu streiten, Säuglingen und Kleinkindern Schmerz zuzufügen, ihre Gesundheit zu gefährden und sie für den Rest ihres Lebens zu brandmarken. 4 , 5

Da am Nordpol keine Palmen wachsen und menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen nicht für Menschenrechte streiten, verheddert sich Volker Beck desöfteren ganz gewaltig. Während er von „fachgerechter Beschneidung“ faselt, so als würde es um den Dachstuhl eines Einfamilienhauses gehen, möchte er gern das „Erziehungsrecht der Eltern“ gewahrt sehen, obwohl er doch als versierter Politiker wissen müsste, dass dieses Recht keineswegs Gewalt oder Verletzung von Kindern einschließt. Und in einem seltsamen Akt der rhetorischen Verdrehung sieht er die irreversible körperliche Verletzung von Kindern ohne medizinischen Grund „im Sinne des Kindeswohls, dass es aufwachsen kann als jüdisches oder muslimisches Kind, weil im jüdischen Glauben ist eben vorgeschrieben als erstes Gebot, das von Gott in der Bibel zitiert ist, der Beschneidungsbefehl, und der begründete damals den Bund Gottes mit Abraham.“ Diese Argumentation aus dem Munde eines gestandenen deutschen Politikers ist ebenso einleuchtend wie zu behaupten, man müsse in Zukunft alle Menschen erschlagen, die vom Glauben abfallen, denn Moses habe ja genau dies getan, als er vom Berge Sinai zurückkehrte und sein Volk bei der Anbetung des Goldenen Kalbs erwischte. Dies wäre dann sicher auch ganz im Sinne des „Volkswohls“. Herr Beck ist als politisch agierender Mensch auf dem Boden des Grundgesetzes in einer säkularen Gesellschaft auch der Meinung, man „muss als Befund entgegennehmen, was eine Religionsgemeinschaft glaubt.“ Ob er in Zukunft auch vehement dafür eintreten wird, wenn Shaffiiten im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes ihre Töchter der „Sunna-Beschneidung“ unterziehen wollen (ärztlich fachgerecht unter Schonung der Klitoris versteht sich) oder wenn irgendeine befremdliche Sekte der Meinung ist, ihr Bund mit Gott würde das Abschneiden der Ohren aller Gläubigen bedingen, bleibt dabei sein Geheimnis.

Ebenso bleibt es das Geheimnis von Volker Beck, wie er sich noch ein Jahr zuvor mit Verve in den Kampf gegen den Katholizismus werfen konnte, als er in den Äußerungen des Papstes gegen die Ehe von Homosexuellen einen „Angriff auf den säkularen Verfassungsstaat“ sah. 6  Wahrscheinlich hatte er, als es um die Rechte von Homosexuellen ging, gerade seine Bibel nicht zur Hand, denn sonst hätte er doch den „Befund des Glaubens“ wahrnehmen können, dass es sich bei Homosexualität nicht um eine von vielen sexuellen Orientierungen handelt, sondern um eine Todsünde, die im Idealfall auch gleich mit dem Tode bestraft werden sollte. 7  Stattdessen warf Beck dem Papst vor, er würde die katholische Lehre über das Recht stellen und einen „Kulturkampf gegen die Menschenrechte“ führen. Hört, hört.

Fähnchen drehen sich im Wind. Und Mäntelchen kann man wechseln wie es einem beliebt und wie es einem in den machtpolitischen oder gar persönlichen Kram passt. Um den Erfordernissen der Macht Genüge zu tun, wurden schließlich ganz andere Entscheidungen getroffen als nur die sexuelle Empfindsamkeit von ein paar Hunderttausend nicht einwilligungsfähigen Knaben auf dem Altar des politischen Alltagsgeschäfts zu opfern. Ich denke da z.B. daran, wie sich die Grünen zu Beginn des Irakkrieges beeilten, den amerikanischen und britischen Truppen die Nutzung des deutschen Luftraums und deutscher Basen für den Kriegseinsatz zu erlauben, während die Deutschen auf den Strassen gegen den Angriffskrieg demonstrierten. 8  Eine Kriegsverbrecherin wie Madeleine Albright antwortete damals im amerikanischen TV auf die Frage, wie sie denn dazu stehe, dass eine halbe Million Kinder wegen der Sanktionen gegen den Irak gestorben sind, mehr als in Hiroshima, „wir glauben, es ist den Preis wert.“ 9  Auf den medialen Aufschrei der Entrüstung gegen einen derart menschenverachtenden Satz ohne auch nur den geringsten Hauch von Moral wartete man damals übrigens vergeblich.

Auch heute beeilen sich alle unsere Lieblingsmedien durch die Bank zu berichten, wie zufrieden die Funktionäre gewisser Religionen doch mit dem vorgelegten Gesetzentwurf zur Straffreiheit von Beschneidungen bei Jungen sind, während man die Zufriedenheit der gequälten Kinder als der eigentlich Betroffenen, der Opfer, der Traumatisierten und physisch wie psychisch Verletzten unter den Teppich kehrt. Niemand verliert darüber ein Wort. Auch Volker Beck nicht. Wir wissen gerade nicht, welchen „Preis“ es wert ist, ganze Generationen von männlichen Kindern durch Schmerz religiös zu sozialisieren, ein menschenrechtspolitischer Sprecher kann dies jedoch sicher rechtfertigen. Dafür ist er ja da.

Liest man ein bißchen mehr von Volker Beck, dann bekommt man schnell mit, dass die Kinder und ihre Rechte (erstrecht ihre Schmerzen) so weit außerhalb der Betrachtung stehen wie die letzte Wasserstandsmeldung vom Nil. In alter Fundi-Tradition unterbreitet Volker Beck dem höchst erstaunten Leser ein Potpourri von skurrilen Behauptungen, die er – völlig resistent gegen jegliche Einwände – immer wieder repetiert, als gelte es ex cathedra die unumstößliche göttliche Wahrheit zu verkünden. Ach ja, darum geht es ja.

Beispielsweise wenn er in seiner Bundestagsrede verkündet: „Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch die Beschneidung liegt meines Erachtens jedoch nicht vor. Es handelt sich um eine Beeinträchtigung, die keinen pathologischen Befund beinhaltet.“ 10  Was Beck hier für einen „pathologischen Befund“ hält, offenbart er uns leider nicht. Auch warum haufenweise kindermedizinische Fachverbände anderer Meinung sind, ficht Beck nicht an. Erst kürzlich kotzte die absurde und scheinheilige Sophisterei Becks einen Journalisten so an, dass dieser die Mailkommunikation mit Beck kurzerhand ins Internet stellte. 11  In diesen Mails wiederholt Beck seine Behauptung, die Beschneidung von Jungen sei ein „nicht gesundheitlich schädlicher Eingriff“, ohne dies irgendwie zu belegen. Er versteigt sich überdies zu folgender Aussage: „Die Religionsfreiheit rechtfertigt keine Eingriffe in die Rechte Dritter. Dies ist auch bei der Be­schneidung nicht der Fall.“ Kinder sind also für Herrn Beck keine „Dritte“, deren Rechte vor Eingriffen geschützt werden müssten. Was Kinder dann sein sollen, weiß er vermutlich auch nicht, denn es ist noch nicht so lange her, dass der Bundestag mit großer Mehrheit die UN-Kinderrechtskonvention ratifizierte und die Pflicht der Eltern zu einer gewaltfreien Erziehung als gesetzliche Vorgabe definierte. An gleicher Stelle sagt Volker Beck, dass man die Genitalverstümmelung von Mädchen nicht rechtfertigen könne, weil sie eine Einschränkung der sexuellen Empfindungsfähigkeit zur Folge habe und im übrigen auch gar kein religiöses Phänomen sei. Wie oben bereits angedeutet, stimmt letzteres nicht ohne weiteres. Und Volker Beck als Vertreter einer Partei, die sich die Gleichberechtigung der Geschlechter auf die Fahnen geschrieben hat, versucht die Diskriminierung des einen Geschlechts zu rechtfertigen, in dem er einfach etwas absichtlich ignoriert, was wissenschaftlich allgemein anerkannt ist. Nämlich, dass auch die Beschneidung von Jungen zu einer Einschränkung des sexuellen Empfindungsvermögens und vielfältigen Problemen und Störungen im späteren Sexualleben führt. Natürlich weiß Beck, dass er da gerade Quatsch erzählt. Natürlich kennt Beck auch die dänische Studie, die seine fantasievolle Verdrehung der Tatsachen als das hinstellt, was sie ist: gefährlicher Blödsinn. 12  Angesichts dieses fortgesetzten geistigen Spagats konstatierte „derFreitag“ bei Beck eine „behandlungsbedürftige Persönlichkeitsspaltung“. 13

Natürlich kennt Beck auch die schrecklichen Videos, in denen man sich ansehen kann, wie „harmlos“, „schmerzfrei“ und „ohne pathologischen Befund“ Beschneidungen von Jungen vonstatten gehen – vorausgesetzt man erträgt es überhaupt sie bis zum Ende anzusehen. 14 , 15 , 16  All das weiß und kennt Volker Beck. Und all das ignoriert der menschenrechtspolitische Sprecher der grünen Partei. Weil er es ignorieren will. Und weil es wie schon viele Male zuvor gar nicht um Menschenrechte und schon gar nicht um Kinder geht. Seine Empathie gegenüber dem Leid der Kinder ist genauso groß wie die der Beschneider, null.

In einer weiteren der veröffentlichten Mails schreibt Volker Beck: „Religion rechtfertigt keine Übergriffe in die Rechte anderer.“ Nun ja, das wäre doch endlich ein Satz des edlen Streiters für die Menschenrechte, dem man uneingeschränkt zustimmen müßte. Doch sollten wir mittlerweile an einer Stelle angelangt sein, an dem wir einem Menschen wie Volker Beck überhaupt nichts mehr abnehmen oder gar glauben. Und das ist gut so. Denn seine Beweggründe sind nicht die unsrigen. Kindern tut man nicht weh, man braucht kein Gesetz und erstrecht keinen Volker Beck, um das zu wissen.

Wir haben wieder etwas dazugelernt. Wir wissen jetzt, was menschenrechtspolitische Sprecher von Menschenrechten und Kindern halten.

Und dass Grün einfach nur eine Farbe ist.


  1. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html []
  2. http://www.taz.de/!97961/ []
  3. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidung-opposition-gegen-gesetzentwurf-des-justizministeriums-11905781.html []
  4. http://beckstage.volkerbeck.de/2012/07/19/warum-ich-dem-antrag-rechtliche-regelung-der-beschneidung-minderjahriger-jungen-im-bundestag-zugestimmt-habe/ []
  5. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1816767/ []
  6. http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2212336/Gruenen-Politiker-Volker-Beck-kritisiert-den-Papst.html []
  7. z.B. 3 Mose 20,13 []
  8. http://www.wsws.org/de/2003/mar2003/grue-m29.shtml []
  9. http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-analyse-0013.html []
  10. http://www.gruene-bundestag.de/parlament/bundestagsreden/2012/juli/beschneidungen-von-minderjaehrigen-jungen_ID_4384743.html []
  11. https://www.mi.fu-berlin.de/monnerjahn/blog/Bildungsblog/2012/10/gesucht-argumente-gegen-ein-beschneidungsverbot/ []
  12. http://www.beschneidung-von-jungen.de/home/beschneidung-und-sexualitaet/studie-beweist-beschneidung-verschlechtert-sex-bei-maennern-und-frauen.html []
  13. http://www.freitag.de/autoren/der-splitter-im-auge/die-persoenlichkeitspaltung-des-volker-beck []
  14. http://youtu.be/hW1a9VUu4i4 []
  15. http://www.youtube.com/watch?v=4wNDHlxIHvo []
  16. http://youtu.be/QaFtcIrtbm0 []

6 Kommentare

  1. Ulf Dunkel-Reply
    8. Oktober 2012 von 11:03

    Man muss sich in diesem Zusammenhang fragen, wie sehr die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Volker Beck 2002, die auf den Vorschlag des Zentralrats der Juden in Deutschland zurückgeht, hier seine benebelnde Wirkung zeigt. Ich bin meinem Parteifreund Volker Beck in seinem Kampf gegen die Übergriffe z.B. der katholischen Kirche gegen unser Rechtssystem immer zur Seite gestanden. Aber in der Beschneidungsdebatte hat er sich komplett verrannt, oder … siehe oben.

  2. Jörg Henning-Reply
    8. Oktober 2012 von 16:52

    Dem Artikel ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer dass die ach so pazifistischen Grünen Deutschland wieder kriegsfähig gemacht haben und nun ebenso kräftig dazu beitragen wollen, das Grundgesetz durch die Legalisierung der Knabenverstümmelung (vulgo: Beschneidung) zu verbiegen. Ein Bravo dem grünen Opportunismus. Man hat es sich im Machtapparat bequem gemacht.

  3. Eberhard-Reply
    8. Oktober 2012 von 19:41

    Diese treffende Analyse in allen Ehren, aber warum solte das Resultat „Grün ist ein­fach nur eine Farbe“ jetzt erst erkennbar sein? War das für wache Zeitgenossen nicht längst offensichtlich? Ich war von Anfang an überzeugter Grünen-Wähler, aber spätesten 1999 fielen für mich nahazu alle bis dato gültigen Gründe weg, für diese Partei zu stimmen. Kommentator Jörg Henning erwähnte bereits einen wichtigen Punkt – für mich den entscheidenden. Aber auch auf vielen anderen Gebieten ist nicht mehr viel ehrliche Subtanz übrig. Umweltpolitik wurde weitgehend durch Industriepolitik ersetzt, emanzipatorische Elemente wurden duch bevormundende Gender-Volkserziehung ersetzt, soziale Elemente durch Neoliberalismus und eben Menschrechtspolitik durch Militarismus. Leider weigern sich viele altgediente Wähler dies alles zur Kenntnis zu nehmen, so dass der Nimbus, das seien „die Guten“ weiter an der Partei klebt.

  4. CGast-Reply
    8. Oktober 2012 von 19:57

    Herr Beck ist bei mir unten durch. Und zwar so weit nach unten, dass er die ganze Grüne Partei mitreißt. Es mag zwar noch einige wenige Ausnahmen geben, aber die sind als Feigenblatt einfach nicht mehr ausreichend. Der Kaiser ist nackt.

  5. Cathrin-Reply
    9. Oktober 2012 von 08:37

    Hallo,

    das ist dann der letzte grüne Schwerpunkt der aufgegeben wird. Von daher stellt sich doch eigentlich nicht mehr die Frage ob grün njur eine Farbe ist, sondern bestenfalls, wass sie uns vor der nächsten Wahl glauben machen wollen. Allerdings ist die Partei wie auch wohl einige andere Parteien differenzierter, d. h. es gibt schon eine menge Leute die durchaus anderes wollen. Sie haben nur keine Macht.
    Und mit allem was unter rot-grün passiert ist wird immer noch die SPD stärker in Verbindung gebracht. Den GRünen fällt es noch nicht so auf die Füße.

  6. Joachim-Reply
    9. Oktober 2012 von 09:21

    Man kann zu den Grünen stehen wie man will. Aber Volker Beck ist bei mir sowohl als Politiker als auch Mensch unten durch. Soviel heuchlerischer, widersprüchlicher und unsinniger Argumentationsnonsens, wie diese Person von sich gibt, ist unerträglich. Warum fährt seitens der Grünen niemand einem solchen gefährlichen Schwätzer über den Mund?

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